(U. Goldmann-Posch).
Gesprächsgruppen für trauernde Eltern
Die Gesprächsgruppe mit Betroffenen besteht seit 2001.
Trauernde Mütter und Vater sind willkommen, - unabhängig von der Todesursache ihres Kindes und ob ihr Kind bereits im Mutterleib, als Baby, als kleines Kind, als großes oder schon längst erwachsenes Kind gestorben ist. Auch wie lange der Verlust ihres Kindes zurückliegt, ist nicht wichtig.
Hier gibt es einen Ort für die Trauer, und es kann über das Kind und das Erlebte gesprochen werden. Zwar macht das Sprechen über das tote Kind immer wieder traurig, trotzdem erleichtert und entlastet es.
Der Weg durch die Trauer ist ein sehr langer und schwerer Weg und führt mitten durch sie hindurch. In der Gruppe kann dieser Weg ein Stück gemeinsam gegangen werden. Dadurch wird er nicht kürzer oder leichter, aber die Betroffenen sind nicht alleine. Die eigene Verzweiflung kann hier von anderen Eltern nachempfunden werden.
Oft fällt es schwer, sich nach dem Tod eines Kindes in der gewohnten Welt zurechtzufinden, diese erscheint fremd und schmerzhaft. Die Gruppe macht Hoffnung und Mut, zeigt, dass es ein Weiterleben, ein Überleben trotz der Trauer um das tote Kind gibt. Mit dem Kind darf nicht alles andere, was das Leben ausmacht, mitsterben. Jeder Trauernde ist es wert, genau wie die, die ihm nahe sind, dass er sein eigenes Leben lebt.
Die Fähigkeit des Trauerns ist auch eine Kraft, die als Chance genutzten werden kann. Sie ermöglicht es dem verstorbenen Kind einen neuen, anderen Platz im Leben zu geben - mutig Neues zu probieren.
Gerade in unsere
heutigen Gesellschaft sind der Tod und die damit
verbundene Trauer ein unerwünschtes Thema. Oft hält
das soziale Umfeld Trauernde auf Dauer nur schwer aus
und verliert schnell die Geduld.
Deshalb kann eine solche Gesprächsgruppe eine große
Entlastung für die trauernden Eltern sein.
Es handelt sich um eine geschlossene Gesprächsgruppe
für Betroffene.
Die Anmeldung dazu
ist verbindlich.
Verwaiste Eltern Göppingen
Annette Meier-Braun
Dipl.-Psychologin
Telefon 07162 919355